Die Zukunftsmacher von Herne

Zur Zeit läuft im WDR-Fernsehen eine interessante Reihe über “Zukunftsmacher”. Darin geht es um Menschen mit Visionen und wie deren Städte davon profitieren. Großartige Beispiele dafür, was der Mut zu glanzvollen Projekten bewirken kann. Solche Zukunftsmacher brauchen wir auch in … Weiterlesen

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Herne erstrahlt in neuem Glanz

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Der Imagewandel unserer Stadt ist unaufhaltsam! Neben großartigen Firmenneuansiedlungen und -erweiterungen, hoch gelobten Strukturprojekten aus Wissenschaft und Bildung, sehr ambitionierten Stadtumbauprojekten und nicht zuletzt der Neuerfindung unserer Stadtmitte am Robert-Brauner-Platz hat Herne jetzt einen neuen Coup gelandet! Die zeitlich perfekt … Weiterlesen

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Cranger Kirmes in Zukunft ohne Bayernzelt

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Das klingt erst einmal wie ein Schock. Doch der Kirmessprecher von Stadtmarketing Herne Alexander Christian macht Mut, indem er es durchaus als Chance ansieht etwas Neues ausprobieren zu können. Immerhin laufen schon Gespräche mit anderen Hallenanbietern und es soll sogar … Weiterlesen

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Nochmal zur Studie

Auf diese Studie kann es nur eine Antwort geben: Soforthilfe! 50 Millionen Euro für jede dieser fünf Städte, um die größten Schwierigkeiten direkt und unbürokratisch anpacken zu können. Bei der derzeitigen Haushaltslage des Bundes ist eine Viertelmilliarde eine Leichtigkeit.

Doch statt diesen benachteiligten Städten zu helfen, wird mit dieser Studie das Gegenteil erreicht. Statt zu helfen wird die Stadt Herne gebrandmarkt. Unser OB ist zurecht stinksauer.

Die Studie kann nur dann Sinn machen, wenn der Bund deutlich zeigt, dass er die Probleme erkannt hat und entsprechend handelt, indem er beherzt ein Signal entgegenstellt. Ohne finanzielle Hilfe ist diese Studie ein Affront, wo den Ärmsten damit noch zusätzliche Schwierigkeiten aufgelastet werden. Dieser Gedankenlosigkeit müssen Taten folgen, damit keine bösen Folgen entstehen.

Mögen unsere Bundestagsabgeordneten an ansprechender Stelle dafür sorgen, dass aus dieser, für unsere Stadt, verheerenden Studie am Ende noch etwas positives erwirkt werden kann.

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Herne mittendrin statt abgehängt

Herne soll zu den fünf Großstädten in Deutschland gehören, die als abgehängt bezeichnet werden können. In denen die Lebensverhältnisse stark unterdurchschnittlich seien. Dies soll aus einer Studie hervorgehen, die die Bundesregierung in Auftrag gegeben hat. Es macht Sinn sich einige … Weiterlesen

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Unterschriftenaktion zur Hauptpost in Wanne-Eickel

Wie kann es sein, dass eines der größten Unternehmen in Deutschland, vormals ein Staatskonzern, wiederholt nicht in der Lage ist seine Öffnungszeiten einzuhalten? Unerwartet große Resonanz in Wanne bei der Unterschriftensammlung am 31.01.2017 „Für zuverlässige Öffnungszeiten der Postfiliale in Wanne … Weiterlesen

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Die WAZ bestätigt: Bunte Stadt Herne

Schön finde ich auch die Überschrift des WAZ-Artikels:

So bunt ist Herne: (Fast) die ganze Welt in einer Stadt (WAZ Herne, 28.12.2016)

Ist es nicht faszinierend was hier in Herne, wie auch in anderen Städten in Ballungsgebieten, auf eindrucksvolle Weise gelingt. Wenn wir die ganze Welt, in der wir leben, betrachten, fallen uns zuerst die Kriege, Terrorismus, Unterdrückung, Korruption, Gewalt und Ausbeutung gegenüber den Menschen und der Natur ein. Doch hier in Herne können wir alle friedlich mit einem Höchstmaß an Freiheit und Sicherheit zusammenleben.

Darüber bin ich sehr dankbar. Hier leben zu dürfen und auch erleben zu dürfen, dass ein friedliches miteinander sehr gut möglich ist. Ich wünsche mir, dass wir in unserer Stadt gerade diese Vielfalt, die uns inmitten eines der größten Ballungsräume Europas prägt und umgibt, besonders hervorheben und damit vielleicht auch zeigen können, dass eine bessere Welt möglich ist.

Mehr dazu unter:  Bunte Revierstadt Herne

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Ambitioniert: Ruhr Valley

Das Projektteam von “Ruhr Valley” möchte das Ruhrgebiet zu einer weltbekannten Marke wie das Silicon Valley machen. Ich bin schon ein großer Optimist, doch als ich das gelesen habe, hat es schon einen Moment gebraucht, bis ich das nachvollziehen konnte.

Jetzt bin ich begeistert von der Idee. Selbstverständlich haben wir das Zeug dazu mit unserem Ruhrpott weltweit als Vorzeigeregion Maßstäbe zu setzen!

Projekt „Ruhr Valley“ soll Arbeitsplätze schaffen (WAZ Herne, 23.12.2016)

Deutschland ist in diesem Jahr wieder Exportweltmeister geworden. Die Leistungsfähigkeit Deutschlands ist gewaltig, führend in der Welt. Das Ruhrgebiet war lange Zeit der Wohlstandsmotor unseres Landes und gehört immer noch zu den tragenden Wirtschaftsräumen in Deutschland. Klar hat uns der Strukturwandel etwas zurückgeworfen, doch wir haben mittlerweile im Ruhrgebiet eine Hochschuldichte, die jetzt schon führend in Europa ist und in Zukunft weltweit Beachtung finden soll.

In der Informations- und Wissensgesellschaft von heute ist Bildung die wichtigste Ressource. Was früher die Kohle in unserer Region war, sind heute die Hochschulen. Mit dem Ruhr Valley bergen wir das Wissen, was an den Hochschulen gewonnen wird und machen es zu Gold. Damit das Ruhrgebiet als solches höchstselbst davon profitiert, ist es wichtig, dass gerade die Kommunen den Mut haben, Projekte zu übernehmen und umzusetzen. Herne als Sitz des Ruhr Valley könnte hier mit gutem Beispiel vorangehen.

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Wanne-Eickeler Kultstatus

Bei einer Veranstaltung zum zukünftigen Innenstadtkonzept von Wanne-Eickel am 7.11.2016 im Paracelsus-Haus auf der Gerichtsstraße wurde der Kultstatus von Wanne-Eickel in Frage gestellt. Einige Vertreter der Werbegemeinschaft, der Stadtverwaltung, der Wirtschaft, von Stadtmarketing und der Politik bezweifelten demnach den Bekanntheitsgrad Wanne-Eickels.

Man kann nur hoffen, dass die Zweifler in der Minderheit waren. Wenn der eigene Standort in Abrede gestellt wird, brauchen wir uns über eine Belebung der Wanne-Eickeler Fußgängerzone keine Gedanken mehr zu machen. Dann geht es tatsächlich darum die Hauptstraße zurückzubauen und Ladenlokale in Wohnraum umzuwandeln.

Herne/Wanne-Eickel hat aufgrund seiner geringen Fläche inmitten des Ruhrgebiets wenig Möglichkeiten mit besonderen Orten auf sich aufmerksam zu machen. Bei uns gibt es keinen Phönixsee und kein Kulturerbe Zollverein oder Stadtteile in der Peripherie wo es sich in besonderer Lage leben lässt.

Deswegen ist es für uns in Herne umso wichtiger die Flächen und Stadtteile die uns zur Verfügung stehen zu stärken und dort das Bestmögliche herauszuholen. Ein Rückbau ist vollkommen kontraproduktiv.

In Herne sind wir nicht mit einer Vielzahl von Gelegenheiten gesegnet, wie wir uns besser darstellen können. Da gilt es die Chancen zu nutzen, die sich uns bieten. Wanne-Eickel hat allemal eine Chance verdient.

Das wir in Wanne bereits eine Kultstätte haben hat selbst die NRW-Sportministerin Christina Kampmann bei der Wiedereröffnung des Wananas am 25.11.2016 bestätigt:

Schwimmbäder würden heutzutage nicht mehr häufig eröffnet, sagte sie, auch für sie sei das eine Premiere. Mit Schwimmbädern könne jeder etwas verbinden, meinte die 36-Jährige, etwa „Sonne, Sommer oder Pommes“. Sie kündigte an:

Auch das neue Wananas werde „Kult“.

(WAZ Herne, 25.11.2016, Wananas ist feierlich eingeweiht worden)

Am Ende hängt es davon ab, ob wir an uns glauben, ob wir uns zutrauen, Herne und Wanne-Eickel im Herzen des Ruhrgebiets zu dem zu machen, wie es unser Oberbürgermeister zur Eröffnung des Wananas ausdrückte:

„Herne leuchtet, Wanne strahlt“.

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Wanne in Gefahr!

Das „Integrierte Einzelhandelskonzept – Einzelhandelsstandort Wanne-Mitte“ der Groko ist mehr als fragwürdig. So wie es verfasst ist, kann man auf den Gedanken kommen, es steckt etwas anderes dahinter, als vorne drauf steht.

Im Einzelnen: Es soll eine Sozialstrukturanalyse erstellt werden. Erst Mitte des Jahres ist der 1. Herner Monitoringbericht veröffentlicht worden, der genau diese Daten enthält. Was zum Teufel soll dann eine erneute Erhebung.

Entweder hat man für den gerade neu erstellten Monitoringbericht das Geld zum Fenster rausgeworfen, weil er dann doch nicht nutzbar ist, oder man wirft das Geld mit der neuen Sozialstrukturanalyse zum Fenster heraus. Hinzu kommt, dass neben der Geldverschwendung, auch noch die Zeitverschwendung eine nicht zu verantwortende Gefährdung weiterer Einzelhändler bedeutet. Erst gerade macht mit Gewehr wieder ein namhaftes Geschäft in Wanne zu. Weitere werden folgen, wenn nicht schnell neue Konzepte zur Belebung der Fußgängerzone vorgestellt werden.

Zum anderen wird die Verwaltung mit dem Antrag der Groko beauftragt ergebnisoffene Handlungsempfehlungen für den Einzelhandelsstandort in Wanne vorzulegen. Wie sollen diese Handlungsempfehlungen wohl aussehen. Hätte die Groko sich etwas mehr Mühe gegeben und würden mit diesem Antrag nicht andere Ziele verfolgt, hätte sie diese selbst geben können.

Es müssen zwingend kreative zukunftsorientierte Konzepte überlegt werden, die in erster Linie von Fachleuten kommen, wie sie zum Beispiel in den Universitäten sitzen. Die können sofort angefragt oder beauftragt werden.

Da es sich neben der speziellen Situation in Wanne um grundsätzliche Herausforderungen für den Einzelhandel im Onlinezeitalter handelt, sind bestimmt schon einige Universitäten und andere Experten auf der Suche nach Lösungen für den Fortbestand von Fußgängerzonen. Wir sollten so mutig sein, uns als Pilotprojekt und Forschungsmodell anzubieten.

Als Innovation City und Ruhr Valley Standort sollten wir in Herne den Mut haben, ein wirklich innovatives Konzept für den Erhalt der Fußgängerzone in seiner jetzigen Form anzustreben.

Herr Sobieski hat sich hoffentlich nicht schon für die eventuell gewollt absehbare Ausweglosigkeit der Situation in Wanne positioniert: Dieser Prozess ist ergebnisoffen, versäumte er nicht in der Ratssitzung vom 6.10.2016 zu wiederholen. Frei nach dem Motto: Nachdem wir schon 65 Mil. Euro ohne Erfolg für den Einzelhandel investiert haben, liefern wir jetzt mit der Erhebung über die Einwohnerstruktur noch die Gründe für dieses Scheitern nach. Verkauft wird es als Versuch die Fußgängerzone und das Umfeld zu retten. Doch zu viele Anzeichen deuten darauf hin, dass die Politik der Groko nur nach einem Grund sucht, Wanne endgültig abzuschreiben. Frei nach dem Motto: Wir haben ja alles versucht.

Vielleicht soll außerdem darüber hinweggetäuscht werden, dass man mit der Ansiedlung von Kaufland am entferntesten Ende der Fußgängerzone selbst einen großen Beitrag zum Niedergang der Wanner City geleistet hat!

Ähnlich entlarvend war die Aussage von Herrn Schlüter, dass man nach der Studie sehen könnte, inwieweit die Wanner Innenstadt für den Verkehr geöffnet werden könnte. Also geht es doch darum die Fußgängerzone in Ihrer jetzigen Form aufzugeben. Ob am Ende nicht die ganze dann ehemalige Fußgängerzone für den Verkehr geöffnet wird, bleibt abzuwarten und lässt größte Befürchtungen aufkommen.

Wir sollten es den Wannern schuldig sein, für Ihre Fußgängerzone zu kämpfen. Das vorgelegte Konzept wird die Frage erlauben, ob wir uns zwei große Fußgängerzonen in unserer Stadt leisten können. Ich hätte mir von den Altparteien mehr Kreativität und Kampfgeist gewünscht. Doch es scheinen andere Absichten hinter diesem Antrag zu stehen. Ich hoffe, dies ist nicht der Fall.

In der Begründung des Antrags steht, “dass Radfahrer trotz geringerer Ausgaben pro Einkauf aber einer höheren Einkaufs-Häufigkeit pro Woche mehr Ausgaben tätigen als zum Beispiel Autofahrer.” Wenn man das doch schon weiß, warum öffnet man dann die Fußgängerzone nicht direkt für den Radverkehr? Auf was wartet man noch, warum diese elende Verzögerungstaktik mit diesem ganzen Antrag? Fragen über Fragen.

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